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Ich denk ich wäre einzigartig

Kennt ihr auch dieses Gefühl.. ihr werd anders als alle anderen.. oder eure freunde ?? Man denkt man könnte etwas erreichen..und hätte dieses gewise etwas... ? Schon als kind hatte ich dieses Gefühl.. das ist jetzt nicht arrogant oder anderswie gemeint.. ich sag ja nur das ich das Gefühl hatte/habe !! Und für meine Gefühle kann ich nichts Oder ? smile So älter man wird umso mehr fängt das Gefühl an zu bröckeln, es ist wie eine zähe selbsterkenntnis.. das es nicht reicht dieses Gefühl zu haben, man muss auch etwas tun !!
Es geht nicht so einfach das habe ich erkannt..aber jetzt weiss ich zumindestens was ich will ! Bei meinen Freudnen hab ich das am anfang auch gedacht : Die sind so toll und ich hab noch nie so jemand kennengelernt..
aber auch nach einer gewissen zeit habe ich erkannt das auch sie ihr e macken haben.. und das es nichts besonderes ist was sie / wir machen !! Aber trotzdem ist es schön dies manchmal zu denken..das gibt mir eine gewisse Magie die ich sonst nicht habe !!

4.2.07 16:42, kommentieren

Freunde find ich gut_eigentlich

freunde sind doch was echt schönes oder ?? zumindest wenn man nicht zu viele hat.. und wenn die alle auch noch so überschwänglich positiv sind...
Ich bin das zwar auch oft.. aber ..ja aber.. ich denke ich kann noch eine grenze finden !!!
wenn sich freunde auf einmal wie brüder oder schwestern verhalten... das ist ätzend .. oder wennn freunde denken sie kennen dich besser als du selbst.. schlimm ist auch wenn sie denken.. nur weil ich das mitgemacht habe, musst du das auch machen.. oder wenn sie kein nein akzeptieren. Aber schön ist es wenn man zeit hat im chemieunterricht darüber nachzudenken.... danke liebe fr schönitz.. auch wenn sie keine haben..helfen sie mir zumindestens mit meinen fertig zu werden !!!

PS: was ich auch nicht mag wenn freunde denken sie dürfen sich alles erlauben !!!

4.2.07 16:42, kommentieren

Der Tod

Der Tod das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.

Über mein Bett erhebt sich ein Baum,
Drin singt die junge Nachtigall;
Sie singt von lauter Liebe,
Ich hör es sogar im Traum.

Heinrich Heine

4.2.07 16:43, kommentieren

Denk ich an Deutschland

Denk ich an Deutschland …meine Haare stellen sich langsam auf, ich fange leicht zu zittern an, ein Gefühl von Stolz, Überraschung, Erfurcht, Einigkeit, Unendlichkeit- die Bilder dieses Sommers schießen mir durch den Kopf- es ist überwältigend!

Diese Zeit vom 9. Juni bis zum 9. Juli war wie ein Traum, denn niemand hätte solch ein Deutschland für möglich gehalten. Es ist nicht länger nur ein Name oder Wort, Deutschland steht für sein Volk und dessen Intensität, Leidenschaft und Gastfreundlichkeit, Deutschland steht für Angela Merkel, die hinter ihrem Land und dieser Mannschaft stand, und sich nicht schämte ihre Begeisterung zu zeigen. Deutschland steht für seine ausländischen Mitbürger, die auch voller Stolz die deutsche Flagge gehisst haben.
Es war nicht nur ein neues Deutschland-Gefühl, wir haben eine neue Art von Gemeinschaft entwickelt in der jeder noch seine eigene Individualität behalten kann, wir wissen jetzt das es sich lohnt gemeinsam zu kämpfen und für etwas Einzustehen. Wir waren(sind) nicht nur Stolz auf die eigene Mannschaft, wir waren Stolz auf uns und konnten das auch allen zeigen.
Mit unserer schlimmen Geschichte, die auch keiner vergessen soll, haben wir gelernt umzugehen.
Leute aus aller Welt haben sich wohlgefühlt bei uns in Deutschland, sie waren die die uns dabei geholfen haben, so ein Deutschland zu werden !
Das neue Deutschland schreibt jetzt seine Geschichte, eine Geschichte die mit diesem Sommer begann.

4.2.07 16:44, kommentieren

Ade Einfalltslosigkeit

Erschöpft setzten wir uns vor die Flimmerkiste. Wir wissen genau, was uns bevorsteht: Der besoffene Elch lallt melodisch über den Bildschirm und der Hot Button schlägt gleich zu. Da müssen wir noch schnell anrufen!! Bei Richter Alexander Holdt sitzt mal wieder eine eifersüchtige Freundin auf der Anklagebank, die ihrem Freund „ausversehen“ kochend heißes Wasser über sein „bestes“ Stück gekippt hat. Weil er sie mit ihrer Freundin betrog. Paartherapie und Konfliktbeseitigung in einem, und mit Schauspielern, Entschuldigung, Statisten, deren einzige Fähigkeit es ist, lauthals Fäkalausdrücke durch den Gerichtssaal zu brüllen. Das ist Entertainment pur. Denn wer schaut sich nicht gerne alle Gerichtshows, wie sie mittlerweile heißen, an? Kennen Sie jemanden? Wirklich? Wir nicht.
Aber das absolute Muss im täglichen Nachmittagsprogramm sind die allseitsbeliebten „Love Checks“. Alle beste Freundinnen dieser Welt, ihr könnt einpacken! Denn dieses hochwissenschaftliche Programm kann allein an den Vornamen herausfinden und in Prozent angeben, wie sehr man füreinander bestimmt ist. Das gibt`s auch noch im Monatssparpaket. Wahnsinn! Worauf kann unsere Generation auf keinen Fall verzichten? Das ist doch wirklich nicht zu schwer! Klingeltöne! Alles was das Handyherz begehrt! Oder kennen sie wieder einen Jugendlichen, der sich dem entziehen kann? Wie kann ein Teenager denn so in dieser Gesellschaft bestehen? Das ist unmöglich! Denn die Jugend von heute lebt doch mit solchen Statussymbolen. Uns geht es nur um Geld und Oberflächlichkeit. Kreativ können die anderen sein, nur nicht wir. Sie sehen doch, wie fantasievoll und individualistisch diese Klingeltöne, Quizshows und Gerichtsshows sind, und diese sind von Erwachsenen gemacht. Das ist primitiv und dumm, mehr kann man dazu nicht sagen. Denn wir kennen ehrlich gesagt keinen, der sich das regelmäßig antut.
Über unsere Generation wird oft hergezogen, wir wären zu Spaß fixiert und dass es für uns nichts Schlimmeres gäbe, als unsere Gehirnwindungen in Bewegung zu setzen. Es ist ja nicht so, als würde dem Medium Fernsehen alles daran liegen, dies zu ändern. Haben sie schon mal die wirklich schweren Aufgaben, bei den sogenannten Quizshows angeschaut? Also wir glauben, die haben diese aus Grundschulbüchern einfach abkopiert oder von der Rätselseite einer Kinderzeitschrift für 9-Jährige. Genauso benehmen sich auch die „Quizmasters“ wie neunjährige hyperaktive Kinder, die ein bisschen zu lang am Tipp-Ex geschnüffelt haben. Wir fragen uns sowieso, wie ein Mensch so einen „Beruf“ wählen konnte, denn stundenlang immer darauf zu warten, dass der Hot Button zuschlägt?
Wir müssen zugeben, bis hierhin haben wir ein Klischee bestätigt, nämlich dass das wir nicht selber zur Tat schreiten, sondern nur meckern und maulen können. Aber Klischees sind was für Leute, die alles in eine Schublade stecken wollen, um somit schneller über andere zu urteilen. Damit wir nicht als Stereotyp eines „typischen“ Jugendlichen abgestempelt werden, zerreißen wir jetzt das Vorurteil, wie der besoffene Elch unsere Nerven.
1. Frage: Wie kann man es besser machen? Als ersten Schritt, würden wir empfehlen, die Handy“verschönerungs“werbung so weit wie möglich zu verringern oder am besten ganz auf Jamba TV abzuschieben. Nächster Schritt: Alle Statisten bekommen die Chance, ihren Hauptschulabschluss nachzumachen, damit sie wenigstens eine geringfügige Chance haben, einen sinnvollen und längerfristigen Job zu bekommen, um nicht noch weiter im TV-Sumpf abzurutschen und dann an Minderwertigkeitskomplexen zu zerbrechen. Die Quizshows/channels werden ganz abgesetzt, denn davon gibt es schon ausreichend glaubwürdige wie „Wer wird Millionär“, deren Fragen einfach nicht so unterbemittelt sind.
2. Frage: Was wollen wir sehen? Innovatives, unterhaltendes, glaubwürdiges, vielfältiges, alles in einem, intelligentes Fernsehen. Menschen, die Persönlichkeit und ein gewisses Maß an Bildung haben. Sendungen/ Serien, die nicht von der ersten Sekunde durchschaubar sind und deren Themen wirklich wichtiger und interessanter sind als die der Gerichtshows. Eigentlich ist es doch nicht so schwer! Oder?
Liebe Fernsehmacher, ich hoffe wir konnten Ihnen einen Anstoß geben, um der immer größer werdenden Verblödung des Nachmittagsfernsehens, ein Ende zu setzen. Dankeschön!



Bei unseren Recherchen für diesen Artikel haben wir uns einem Selbstversuch unterzogen. Wie lange hält man es aus, sich ununterbrochen diesem Programm auszusetzen? Wir mussten leider schon nach wenigen Minuten abbrechen, denn die Ungewissheit über die Nebenwirkungen und die Folgeschäden war einfach zu groß und riskant. Wir leben zwar fürs Schreiben, aber dabei ums Leben kommen? Dafür sind wir einfach noch zu jung.

4.2.07 16:45, kommentieren

Ich hasse mich

Völlig neben sich stehend schlürft sie durch die Schulgänge. Weiß nicht mehr weiter. Sie bekommt Druck, fürchterlichen Druck von der Schule. Von Ihren Eltern und Mitschülern. Sie ist vom Leben gezeichnet. Die Verzweiflung, die sie perfekt überspielt, frisst sie langsam von Innen auf. Gedankenverloren schließt sie die Tür des Mädchenklos. Sie ist allein. Fasst in Zeitlupe sinkt sie an der Klotür zu Boden. Einen Moment lang hockt sie da, zusammengekauert und das Gesicht weinend in ihren Händen verborgen. Plötzlich schaut sie auf. Der Blick fällt auf den Ranzen. Nachdenklich mustert sie ihn. Langsam öffnet sie ihren Rucksack und holt etwas Scharfes, Metallenes heraus. Sie setzt an und zieht eine weitere Kerbe in ihren bereits vernarbten Unterarm.
Eine Last fällt von ihr ab. Kurzzeitig vergisst sie ihre Sorgen durch den Schmerz der von ihrem neuen blutenden Mal ausgeht. Mittel- und Zeigefinger presst sie behutsam auf die Wunde. Sie hasst ihr Leben. Sie hasst ihre Familie, ihre „Freunde“, ihre Schule. Sie hasst ihren Körper. Ihren Charakter. Sie hasst sich selbst .Mit zitternder Hand drückt sie die blutverschmierten Finger an das kühle Plastik des Klodeckels und schreibt in großen Lettern:I H M.



-Ich Hasse Mich-

„So oder ähnlich muss es an unserer Schule abgelaufen sein“, denke ich mir und schaue abwesende aus dem Fenster. Ich kann mich noch genau erinnern wie wir zum Sekretariat gestürmt sind um diesen Vorfall zu melden. Natürlich sollten wir uns keine Sorgen machen und das sie sich sofort darum kümmern würden. Und was wurde getan? Alles schnell weggewischt damit der eintönige Schulalltag seinen gewohnten Lauf nehmen kann! Aber wird heutzutage nicht an jeder Ecke an unserer Mitmenschlichkeit appelliert? Wir sollen selbstlos Euros an afrikanische Weisenkinder spenden oder den Schwächeren unter uns helfen. „Schau nicht weg!“ Heißt ein Plakatspruch gegen Gewalt an Schulen .Gewalt und Mobbing ist nicht in Ordnung. Da sind sich Jung und Alt einig. Und was ist mit denen die keinen Ausweg mehr wissen, die sich völlig zurückziehen und beginnen ihren eigenen Körper zu zerstören? Sollte man dort nicht genauso hinschauen? Wir wissen schon seit langem, dass es viele an unserem Gymnasium gibt die sich selbst verletzen. Doch dieser „Hilfeschrei“ auf dem Mädchenklo hat eine Lawine von entsetzten Aussagen und ungeklärten Fragen ins Rollen gebracht.
Was können wir tun? Wie geht es weiter? Sind diese Leute auf unsere Hilfe angewiesen? Wie viele sind es wirklich? Die Dunkelziffer scheint unermesslich. Natürlich ist unsere Schule kein Einzelfall mehr. In den Nachrichten wird nun schon des Öfteren von Selbstmord an Schulen berichtet. Sollen wir es denn erst so weit kommen lassen? Nein! War das vielleicht erst der Anfang? Was erwartet uns nun? Sind wir alle betroffen? Folgt bald der erste Amoklauf oder muss sich erst jemand vom Dach stürzen damit endlich was getan wird? So kann das doch nicht funktionieren! Die Schulen sollten ein Ort der Geborgenheit, des Vertrauens, der Freundschaft, der Gemeinschaft und Nächstenliebe sein! Und nur so kann man die gewünschten Lernerfolge die von unserem Umfeld gefordert werden erzielen! Letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen meine Mitmenschen aufmerksamer zu beobachten und nicht weiter tatenlos dabei zuzusehen wie sich dieser „Trend“ der Selbstverstümmelung von Generation zu Generation durchzieht. Ich hoffe ich bin nicht die einzige. Stefanie Barth

4.2.07 16:45, kommentieren

Endgütig

Sie belügt sich selbst, das ist das Schlimmste was sie sich selbst antun kann. Verstümmelung nur Physisch. Denn sie baut sich damit eine Scheinwelt auf, die nicht so leicht zu durchbrechen ist. Sie bildet sich ein anders zu sein, als sie wirklich ist...sie versucht sich Dinge einzureden..um die reelen Anderen zu verdrängen! Sie werden in den Schatten gestellt. Sie sagt, denkt, sie bereut es.Sie verstrickt sich in Aussagen, die ihr das Genick brechen können. Und auch tun. Sie wird nicht ernstgenommen, zu Recht, denn sie weiss selber nicht was sie denken soll....Weiter in ihrer welt leben und sein..oder die Augen öffnen und gezwungen sein nachzudenken? Sie weiss nicht mehr wie es ist...ehrlich zu sein...das zu sagen was tief in ihr wartet, ausgesprochen zu werden. Sie verwechselt diese Welten, sie erkennt nicht ihre freunde... Für sie ist es schwer?
Um sich zu retten vor der Wirklichkeit...sie hüllt sich in einen Nebel aus Ignoranz, Unverständnis...erkennt wieder nicht das Wahre...versucht sich wieder alles schön zu reden...

Es ist zu spät...die Scheinwelt ist zu ihrer Wirklichkeit geworden ...sie ist verloren....Retten ist zwecklos...Abschied nehmen fällt nicht schwer...wurde schon vor Monaten... wir müssen nicht aufpassen, das machen jetzt die Anderen...Ihre Wirklichkeiten

4.2.07 16:46, kommentieren

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